Letztes Feedback

Meta





 

Lena Brücker und der Ich-Erzähler

Lena Brücker und der Ich-Erzähler

Im Buch wird die Geschichte von Lena Brücker von ihr selbst wiedergegeben, dies verläuft im Gespräch mit dem Ich-Erzähler, dessen Name nicht bekannt ist ab.

Der Ich-Erzähler und Lena Brücker kennen sich hauptsächlich daher, dass Verwandte (Tante) von dem Ich-Erzähler im gleichen Mehrfamilienhaus wie Lena wohnten. Lena führt die berühmte Currywurst Imbissbude in Hamburg, wo der Ich-Erzähler oft seine Currywurst kaufte und schon so gut wie ein Stammkunde bei ihr war. Wenn er dann doch mal zu Besuch in Hamburg war. Dies war schon so gut wie eine Tradition.

Zunächst sind sie flüchtige Bekannte, doch als der Ich-Erzähler mehr über die Currywurst wissen wollte, ob Lena denn wirklich die Erfinderin der Currywurst sei. Suchte er nach der plötzlich verschwundenen Lena Brücker. Nach ein paar Recherchen erfuhr er das sie im Altersheim nun war,  kamen sie sich Stückchen weise näher. Auch wenn der Ich-Erzähler anfangs ziemlich zurückhaltend sowie Lena Brücker war und eher nur die wichtigsten Informationen der Currywurst hätte haben wollen.

Er besuchte sie öfters im Altersheim, wo Lena vieles berichtete, auch was nicht wirklich wichtig für seine erhofften Informationen über die Entdeckung der Currywurst war. Doch im Laufe der Besuche steigerte sich das Interesse des Ich-Erzählers. Dies bemerkte man am häufigeren Fragen stellen und den besuchen zu ihr her. In der zeit hatte Lena Brücker begonnen einen Pulli beim Erzählen ihrer Geschichte zu stricken, was unglaublich war, denn immerhin war sie blind. Durch das viele erzählen von ihr zu ihm entwickelte sich nicht nur eine besondere Bindung zu einander, sondern durch das Gefühl nicht mehr allein im Altersheim herum zu sitzen fühlte sie sich wohler in ihrer Umgebung und war somit dankbar sowie auch glücklich endlich ihre Lebensgeschichte und Erfahrungen jemanden mitteilen zu können.

Zum Ende hin könnte man schon sagen die beiden hatten ein gutes Verhältnis zu einander und es entstand eine Freundschaft. Danach hatten sie kaum Kontakt. Doch trotzdem ließ Lena Brücker, nach ihrem Tot, ein Päckchen ihm zukommen lassen wo sich der gestrickte Pulli und auch das Rezept der Currywurst drin befanden.

9.12.15 18:43, kommentieren

Werbung


Bremers Verhalten und Aufenthalt bei Lena

Bremers Verhalten und Aufenthalt bei Lena

Bremers Einzug bei Lena: Bremer ist ziemlich zögerlich und unsicher allerdings trotzdem neugierig und fragt vieles nach. Außerdem nimmt er Lenas Wohnung etwas genauer unter die Lupe. Die ersten paar Tage bis Wochen haben die beiden kaum vertrauen zu einander und siezen sich. Hermann berichtet etwas aus seinem Leben, bei einem gemeinsamen Essen, doch allerdings nicht so viel wie Lena selbst. Dafür aber hört er gut zu und lässt das eine oder andere Kommentar ab.

Die zeit in Lenas Wohnung während des Krieges: Bremer erwartet Lena immer sehr fröhlich und hoffnungsvoll, wenn sie von ihrer Arbeit in der Kantine, wieder nach Hause kommt. Denn Bremer ist dauerhaft auf der hut. Er ist ja nun fahnenflüchtig. Lammers der Blockwart des Hauses schöpft verdacht und schaut somit öfters mal unangekündigt in die Wohnung hinein. Dies setzt Herrmann unter Druck und lebt in ständiger Angst. Um die zeit oftmals zu vertreiben schaut er sich in der Wohnung um, probiert Sachen an und aus. Außerdem schaut er oftmals aus dem Fenster in der Küche hinaus.  Nun kann man schon von einer Affäre sprechen.

Bremers Zeit in der Wohnung nach der Kriegszeit: Bremer fällt die Decke auf den Kopf. Er wird skeptisch Lena gegenüber, fragt vieles nach und sehnt sich nach Informationen und Nachrichten aus dem Alltag und fühlt sich sowieso eingesperrt (was er ja auch schon irgendwie war). Außerdem nimmt Bremer die Rolle des „Hausmannes“ ein und formt für ihn eine neue Rolle. Lena wiederrum möchte die gesamte Wahrheit nicht wahrhaben und verdrängt es wie es nur möglich ist.

Bremer erfährt die Wahrheit: Bremer kann und will keine Emotionen mehr gegenüber Lena zeigen. Dies wiederrum macht Lena verrückt und ist genervt von seinem Kriegsfanatismus, daraufhin erzählt sie ihm die gesamte Wahrheit über den verlorenen Krieg. Allerdings will Bremer den verlorenen Krieg nicht Wahrnehmen und verlässt ohne Abschied von Lena ihre Wohnung.

7.12.15 20:21, kommentieren